Ausnahmsweise mal ohne seinen zwei Protagonisten mitsamt Gästen, die sonst für tiefgründige Konversationen im Öffentlich-Rechtlichen sorgen - stattdessen kommen nun eingefleischte Ur-Kiwis zum Zuge, hitzig debattierend, in Rage gestikulierend und ich mittendrin.
Leidenschaftliche Diskussionen, in denen jegliches Empfinden für Raum und Zeit verloren zu gehen scheinen, kommen immer mal wieder zu Tage.
So auch letztens bei der zweiten Cocktail-Karaoke-Party bei Jenny & Dave im März (Fotos sind in der frisch aktualisierten Galerie zu finden, ansonsten glich die Feierlichkeit der ersten Cocktailparty (zum Nachlesen: Eintrag Kuriositäten aus dem Alltagsleben)): schon leicht angetüdelt hat mich Dave in ein Gespräch verwickelt, und so wurde, von der Party seperariert, innerhalb von zwei Stunden und mehreren Mixgetränken die Weltgeschichte der vergangenen 70 Jahre und die damit zusammenhängenden Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft komplett durchgenommen. Auf Englisch. Mit Promille im Blut.
Atommächte und solche, die es werden wollen, Supermächte, Schutzmächte - alles dabei. Klingt kompliziert, war es auch. Nun ja, man kennt es ja, je tiefer ins Glas geschaut, desto kompromissfreudiger wird es, schließlich hört man sich dann selber mehr und mehr beim Reden zu und bestätigt das eben Gesagte mit einem imaginären Schulterklopfen. Bei sprachlichen Barrieren nickt man etwaige Miss- bzw. Unverständnisse einfach lächelnd weg. Um einen produktiven Extrakt des Gesprächsstoffes geht es schon lange nicht mehr; nein, Konsens finden, 1-2-3, Hast Du noch zu trinken oder ist Dein Glas schon wieder leer?, Ach, eigentlich sind sich Kiwis und Europäer ja doch nicht so fremd, eigentlich haben wir uns doch alle lieb.
So weit, so gut.
Nun wird das Ganze aber durchaus spannender: Weltgeschichte bleibt, Tiefgründigkeit sowieso, Englisch erst recht. Aber: kein Alkohol, dafür stellt Euch folgende Situation vor: ihr, seit drei Wochen quasi heimatlos am anderen Ende der Welt, umherreisend in Kälte, Sturm und monsunartigem Regen (dazu später mehr), ohne fließend Wasser und Strom, habt in Auckland endlich ein warmes Bettchen plus Dach überm Kopf gefunden.
Es ist acht Uhr in der Früh und die erste Amtshandlung des Tages besteht darin, Kaffee zu beschaffen. Viel. Heiß. Ohne Zucker, wenig Milch. Ihr schlurft in die Küche, noch etwas umnachtet, automatisiert erfolgt der Griff zur Kanne und - die Kühlschranktür, die die letzte Zutat Milch beherbergt, zum Greifen nah - plötzlich plärrt es durchs Haus: "Good mornin' !", und fünf Minuten später findet man sich, immer noch schlaftrunken, in einer weiteren Diskussion wieder: "Würdest Du Dein Leben so führen wollen, wie es Deine Eltern leben?" - Alarmglocken schrillen, Fangfrage! Nächste Frage? "Wie sieht Dein zukünftiges Leben aus? Schon mal darüber nachgedacht, Dein Konzept komplett über den Haufen zu werfen und so zu leben, wie es Dir in den Sinn kommt? Nein? Warum nicht? Und überhaupt - Amerika... und China erst!". Uff. Mittlerweile ist es gegen Zehn, mein Schädel dröhnt und Ben entschuldigt sich mehrmals dafür, dass er mich "challenged", herausfordert. Das ist ok. Ich habe Kaffee, nur die Uhrzeit, die ist für seine verbalen "Attacken" etwas unglücklich gewählt.
Ben, das ist ein Mitte Vierziger, der mit seiner Frau Kate sowie drei Kindern (16, 12 und 6) in Auckland lebt. Sie sind gut befreundet mit Brenda und John aus New Plymouth, die mir meine derzeitige Gastfamilie "vermittelt" haben.
Bereits letzte Woche war ich wieder auf die Nordinsel zurückgekehrt und habe meine Rundreise fortgesetzt. Über mehrere Zwischenstationen (über Ostküstenstadt Napier ging es landeinwärts zum Lake Taupo und weiter gen Norden) bin ich in Coromandel gelandet, der landschaftlich äußerst reizenden Halbinsel im Norden. Problem: die Jahreszeit. Mittlerweile ist Herbst eingezogen und das bedeutet vor allem eins: Regen. Viel Regen. Es mutet wahrscheinlich banal an, aber was mit ein paar Tropfen begann, entwickelte sich zu einem monsunartigen Guss, wie ich ihn nur selten erlebt habe. Wahnsinn. Ich wurde depressiv, genervt und ein wenig mulmig war mir auch zumute. Mit dem Blusterfisch konnte ich nur noch eine 50 fahren- wie es die Scheibenwischer geschafft haben, die sintflutartigen Wassermassen beiseite zu schaufeln, ist mir ein Rätsel. Es ging nicht mehr. Es regnete permanent, Tag und Nacht - was soll man denn da noch großartig unternehmen bzw. reisen? Kapitulation. Kurzerhand habe ich also Ben in Auckland angerufen, ihm theatralisch meine Situation geschildert und ein paar Minuten später bekam ich den erlösenden Rückruf, dass ich mehr als willkommen sei ein paar Nächte in Auckland zu bleiben. Mir fielen ganze Felsen vom Herzen.
Dies war nun vor ca. einer Woche, inzwischen nimmt man rege am Familienleben teil, Fussballtraining mit dem Kleinsten, Einkaufen im Supermarkt (Stress!) und nicht zu vergessen: morgendliche Debatten mit dem Gastvater und abendliche Gespräche in der Küche mit der Gastmutter, die unter dem ockerfarbenen Pulli auch schonmal ein Che Guevara-Shirt trägt. Aber dennoch: sehr reizende Leute.
Zwischendurch bin ich, als sich das Wetter einigermaßen gebessert hatte, weiter Richtung Norden aufgebrochen. Auf dem Reiseplan standen Cape Reinga (die äußerste Nordspitze Neuseelands) und Kauri-Wälder mit riesigen Kauribäumen, die zum Teil älter als 2000 Jahre sind. Was für ein Abenteuer. Ein Zwei-Tage-Trip, der es durchaus in sich hatte.
Ben warnte mich eindringlich davor, dass das letzte Stück Highway zum Cape Reinga lediglich eine Schotterpiste ist. Klein-Maria nimmt das zur Kenntnis und denkt sich in ihrem sturen Kopf: na ja, das war vielleicht vor mehr als zehn Jahren, mittlerweile ist das doch schon längst asphaltiert, schon allein wegen den Touristenmassen. -Genau.
Auf der Fahrt zum Cape erlaubten mir dutzende Baustellen immer mal wieder einen Blick in meine Reiseführer: "...Ausflugsstrasse [...] Versicherungsschutz für Mietwagen erlischt". Bitte? Das ist nun mehr als ungünstig, wenn man sowas während der Fahrt dahin liest, und nicht davor. Nun gut, dachte ich weiter, der Reiseführer ist ja auch schon ein paar Jährchen alt, so schlimm wirds schon nicht sein, zur Not dreh' ich um. Bitterer Ernst wurde es dann tatsächlich: "Last 21km unsealed.", prangerte ein großes weißes Schild, "die letzten 21km nicht asphaltiert". Na klasse. Im Schneckentempo und mit schwitzigen, grabschenden Finger hielt ich das Lenkrad umklammert, stets sowas murmelnd wie: "Oh liebster Blusterfisch, Du schaffst das, schau, nur noch 15km und der Rückweg, halt durch mein Kleiner". Einen 22 Jahre alten Van ohne Vierradantrieb sollte man nicht zu so einer Tour nötigen. Wirklich nicht.
Zum Glück aber haben mein inständiges Bitten und gutes Zureden geholfen, Stück für Stück kämpften wir uns Richtung Cape. Tatsächlich wurden aber schon Bauarbeiten zur Asphaltierung aufgenommen, sodass man quasi auf einer Schotterpiste, auf der der Versicherungsschutz für Mietwagen erlischt, und später Baustelle neben Planierraupe und Bagger Richtung Nordspitze fährt. Wenn das nichts ist.
Dort angekommen, bietet sich ein wunderschöner Blick über Landschaft, Meer und nicht zuletzt Leuchtturm, fast ohne Touristen (wie auch, ohne Mietwagen, hehe).
Am Folgetag bin ich dann die Westküste entlang wieder Richtung Auckland gefahren und unterwegs habe ich noch einen Abstecher zu den Kauri-Wäldern gemacht. Dort wieder die Wanderschuhe geschnürt und hinein in den Regenwald. Wirklich sehr schön, Touristen Fehlanzeige, man hat die Wälder nahezu für sich allein und das erlaubte eine ausgedehnte Wanderung zu den höchsten und breitesten Bäumen und ein paar weiteren, die noch mehr Superlativen erfüllen.
Abends bin ich dann wieder in Auckland gelandet und habe mich an der Tatsache warmes Bett in Kombination mit Dusche und Abendbrot erfreut.
Morgen geht es in die Landesmitte nach Rotorua, vulkanaktives Gebiet mit brodelnden Seen, Geysiren und vieles mehr, was stinkt und knallt, dann zurück nach Hawera, organisatorische Dinge abwickeln (Blusterfisch verkaufen) und dann sehen wir uns alle ja schon bald wieder :).
In diesem Sinne, Eure Maria
Leidenschaftliche Diskussionen, in denen jegliches Empfinden für Raum und Zeit verloren zu gehen scheinen, kommen immer mal wieder zu Tage.
So auch letztens bei der zweiten Cocktail-Karaoke-Party bei Jenny & Dave im März (Fotos sind in der frisch aktualisierten Galerie zu finden, ansonsten glich die Feierlichkeit der ersten Cocktailparty (zum Nachlesen: Eintrag Kuriositäten aus dem Alltagsleben)): schon leicht angetüdelt hat mich Dave in ein Gespräch verwickelt, und so wurde, von der Party seperariert, innerhalb von zwei Stunden und mehreren Mixgetränken die Weltgeschichte der vergangenen 70 Jahre und die damit zusammenhängenden Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft komplett durchgenommen. Auf Englisch. Mit Promille im Blut.
Atommächte und solche, die es werden wollen, Supermächte, Schutzmächte - alles dabei. Klingt kompliziert, war es auch. Nun ja, man kennt es ja, je tiefer ins Glas geschaut, desto kompromissfreudiger wird es, schließlich hört man sich dann selber mehr und mehr beim Reden zu und bestätigt das eben Gesagte mit einem imaginären Schulterklopfen. Bei sprachlichen Barrieren nickt man etwaige Miss- bzw. Unverständnisse einfach lächelnd weg. Um einen produktiven Extrakt des Gesprächsstoffes geht es schon lange nicht mehr; nein, Konsens finden, 1-2-3, Hast Du noch zu trinken oder ist Dein Glas schon wieder leer?, Ach, eigentlich sind sich Kiwis und Europäer ja doch nicht so fremd, eigentlich haben wir uns doch alle lieb.
So weit, so gut.
Nun wird das Ganze aber durchaus spannender: Weltgeschichte bleibt, Tiefgründigkeit sowieso, Englisch erst recht. Aber: kein Alkohol, dafür stellt Euch folgende Situation vor: ihr, seit drei Wochen quasi heimatlos am anderen Ende der Welt, umherreisend in Kälte, Sturm und monsunartigem Regen (dazu später mehr), ohne fließend Wasser und Strom, habt in Auckland endlich ein warmes Bettchen plus Dach überm Kopf gefunden.
Es ist acht Uhr in der Früh und die erste Amtshandlung des Tages besteht darin, Kaffee zu beschaffen. Viel. Heiß. Ohne Zucker, wenig Milch. Ihr schlurft in die Küche, noch etwas umnachtet, automatisiert erfolgt der Griff zur Kanne und - die Kühlschranktür, die die letzte Zutat Milch beherbergt, zum Greifen nah - plötzlich plärrt es durchs Haus: "Good mornin' !", und fünf Minuten später findet man sich, immer noch schlaftrunken, in einer weiteren Diskussion wieder: "Würdest Du Dein Leben so führen wollen, wie es Deine Eltern leben?" - Alarmglocken schrillen, Fangfrage! Nächste Frage? "Wie sieht Dein zukünftiges Leben aus? Schon mal darüber nachgedacht, Dein Konzept komplett über den Haufen zu werfen und so zu leben, wie es Dir in den Sinn kommt? Nein? Warum nicht? Und überhaupt - Amerika... und China erst!". Uff. Mittlerweile ist es gegen Zehn, mein Schädel dröhnt und Ben entschuldigt sich mehrmals dafür, dass er mich "challenged", herausfordert. Das ist ok. Ich habe Kaffee, nur die Uhrzeit, die ist für seine verbalen "Attacken" etwas unglücklich gewählt.
Ben, das ist ein Mitte Vierziger, der mit seiner Frau Kate sowie drei Kindern (16, 12 und 6) in Auckland lebt. Sie sind gut befreundet mit Brenda und John aus New Plymouth, die mir meine derzeitige Gastfamilie "vermittelt" haben.
Bereits letzte Woche war ich wieder auf die Nordinsel zurückgekehrt und habe meine Rundreise fortgesetzt. Über mehrere Zwischenstationen (über Ostküstenstadt Napier ging es landeinwärts zum Lake Taupo und weiter gen Norden) bin ich in Coromandel gelandet, der landschaftlich äußerst reizenden Halbinsel im Norden. Problem: die Jahreszeit. Mittlerweile ist Herbst eingezogen und das bedeutet vor allem eins: Regen. Viel Regen. Es mutet wahrscheinlich banal an, aber was mit ein paar Tropfen begann, entwickelte sich zu einem monsunartigen Guss, wie ich ihn nur selten erlebt habe. Wahnsinn. Ich wurde depressiv, genervt und ein wenig mulmig war mir auch zumute. Mit dem Blusterfisch konnte ich nur noch eine 50 fahren- wie es die Scheibenwischer geschafft haben, die sintflutartigen Wassermassen beiseite zu schaufeln, ist mir ein Rätsel. Es ging nicht mehr. Es regnete permanent, Tag und Nacht - was soll man denn da noch großartig unternehmen bzw. reisen? Kapitulation. Kurzerhand habe ich also Ben in Auckland angerufen, ihm theatralisch meine Situation geschildert und ein paar Minuten später bekam ich den erlösenden Rückruf, dass ich mehr als willkommen sei ein paar Nächte in Auckland zu bleiben. Mir fielen ganze Felsen vom Herzen.
Dies war nun vor ca. einer Woche, inzwischen nimmt man rege am Familienleben teil, Fussballtraining mit dem Kleinsten, Einkaufen im Supermarkt (Stress!) und nicht zu vergessen: morgendliche Debatten mit dem Gastvater und abendliche Gespräche in der Küche mit der Gastmutter, die unter dem ockerfarbenen Pulli auch schonmal ein Che Guevara-Shirt trägt. Aber dennoch: sehr reizende Leute.
Zwischendurch bin ich, als sich das Wetter einigermaßen gebessert hatte, weiter Richtung Norden aufgebrochen. Auf dem Reiseplan standen Cape Reinga (die äußerste Nordspitze Neuseelands) und Kauri-Wälder mit riesigen Kauribäumen, die zum Teil älter als 2000 Jahre sind. Was für ein Abenteuer. Ein Zwei-Tage-Trip, der es durchaus in sich hatte.
Ben warnte mich eindringlich davor, dass das letzte Stück Highway zum Cape Reinga lediglich eine Schotterpiste ist. Klein-Maria nimmt das zur Kenntnis und denkt sich in ihrem sturen Kopf: na ja, das war vielleicht vor mehr als zehn Jahren, mittlerweile ist das doch schon längst asphaltiert, schon allein wegen den Touristenmassen. -Genau.
Auf der Fahrt zum Cape erlaubten mir dutzende Baustellen immer mal wieder einen Blick in meine Reiseführer: "...Ausflugsstrasse [...] Versicherungsschutz für Mietwagen erlischt". Bitte? Das ist nun mehr als ungünstig, wenn man sowas während der Fahrt dahin liest, und nicht davor. Nun gut, dachte ich weiter, der Reiseführer ist ja auch schon ein paar Jährchen alt, so schlimm wirds schon nicht sein, zur Not dreh' ich um. Bitterer Ernst wurde es dann tatsächlich: "Last 21km unsealed.", prangerte ein großes weißes Schild, "die letzten 21km nicht asphaltiert". Na klasse. Im Schneckentempo und mit schwitzigen, grabschenden Finger hielt ich das Lenkrad umklammert, stets sowas murmelnd wie: "Oh liebster Blusterfisch, Du schaffst das, schau, nur noch 15km und der Rückweg, halt durch mein Kleiner". Einen 22 Jahre alten Van ohne Vierradantrieb sollte man nicht zu so einer Tour nötigen. Wirklich nicht.
Zum Glück aber haben mein inständiges Bitten und gutes Zureden geholfen, Stück für Stück kämpften wir uns Richtung Cape. Tatsächlich wurden aber schon Bauarbeiten zur Asphaltierung aufgenommen, sodass man quasi auf einer Schotterpiste, auf der der Versicherungsschutz für Mietwagen erlischt, und später Baustelle neben Planierraupe und Bagger Richtung Nordspitze fährt. Wenn das nichts ist.
Dort angekommen, bietet sich ein wunderschöner Blick über Landschaft, Meer und nicht zuletzt Leuchtturm, fast ohne Touristen (wie auch, ohne Mietwagen, hehe).
Am Folgetag bin ich dann die Westküste entlang wieder Richtung Auckland gefahren und unterwegs habe ich noch einen Abstecher zu den Kauri-Wäldern gemacht. Dort wieder die Wanderschuhe geschnürt und hinein in den Regenwald. Wirklich sehr schön, Touristen Fehlanzeige, man hat die Wälder nahezu für sich allein und das erlaubte eine ausgedehnte Wanderung zu den höchsten und breitesten Bäumen und ein paar weiteren, die noch mehr Superlativen erfüllen.
Abends bin ich dann wieder in Auckland gelandet und habe mich an der Tatsache warmes Bett in Kombination mit Dusche und Abendbrot erfreut.
Morgen geht es in die Landesmitte nach Rotorua, vulkanaktives Gebiet mit brodelnden Seen, Geysiren und vieles mehr, was stinkt und knallt, dann zurück nach Hawera, organisatorische Dinge abwickeln (Blusterfisch verkaufen) und dann sehen wir uns alle ja schon bald wieder :).
In diesem Sinne, Eure Maria


1 Kommentar:
Hui, deine Blogs werden ja immer länger und so philosophisch... das muss man am frühen Arbeitsmorgen erstmal verdauen! Du willst doch nicht etwa dableiben und ein Leben ohne deutschen Alltagsstress geniessen? Dein Heimweh ist hoffentlich stärker...
In den USA sind wir auch öfter solche Gravelroads mit dem Motorhome gefahren: Frank mit 10 km/h und ich habe hinten das gute Meißner festgekrallt, damit es nicht aus den Schränken purzelt; und die Meilen wollten keine Ende nehmen. Da sind wir manchmal haarscharf am Erlöschen des Versicherungsschutzes vorbeigeschrammt... und ich sah uns schon mit einer fetten Reifenpanne im Straßengraben liegen. Ja, ja die doofen Touris - aber letzten Endes war auch immer alles gut gegangen.
Ist ja echt schade, dass das Wetter so mies ist, leider nix mit goldenem Indian Summer wie es scheint, aber Dir zum Trost sei gesagt, dass der Frühling hier auch immer noch nicht so richtig in die Puschen kommt (der Schwarzwald hat gerade Unwetterwarnung wg. Starkregens) und so wird halt die Sonne erst bestellt, wenn du wieder heimkommst. Na ist das nix? Also genieß die letzten Tage und freu dich schon mal auf den langen Heimflug (hihi) liebste Grüße Briti
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